03/08/16

Auf gepackten Koffern

Reise des Vorstandes steht an, FSJlerin steht in den Startlöchern und das Leitungsteam vor Ort bereitet sich auf den Besuch in Deutschland vor

Für Floris Berns startet in wenigen Tagen das größte Abenteuer ihres Lebens: Allein in einem fremden Land, einer gänzlich unbekannten Kultur und mit einer ganz neuen Aufgabe. Die Abiturientin hat sich entschieden, vor dem Studium eine Auszeit zu nehmen und sich dafür eine ganz besondere Herausforderung gesucht. In Uganda wird sie unter einfachsten Bedingungen mit Einheimischen leben und arbeiten, ihre Lebensbedingungen und Kultur kennenlernen. Ihre Hauptaufgabe wird in der Betreuung der Kinder liegen. Pausen- und Freizeitgestaltung sind ganz wichtige Arbeitsbereiche, denn dafür bleibt den Lehrern und Betreuungskräften häufig wenig Zeit. Die Kinder genießen es außerdem immer sehr, einen jungen Ansprechpartner zu haben, dem sie im Unterricht sonst nicht begegnen und der sich einfach auf ihre Interessen einlässt. Basteln, Fußballspielen, Uno und Brettspiele sind da genauso gefragt wie Vorlesen oder Malen.

Nach 5 Jahren steht nun endlich wieder ein Besuch der ugandischen Projektverantwortlichen aus Uganda in Bocholt an. Direktorin Margret Katende und Schulsozialarbeiter nutzen ihren Besuch um mit den Spendern, Mitgliedern, Paten und Unterstützern des Vereins in Austausch zu treten. So wird es z.B. einen gemeinsamen Grillabend geben, bei dem die beiden von den aktuellen Entwicklungen vor Ort berichten, aber auch viel zu den Hintergründen der Arbeit erzählen können. Sie sind sehr interessiert am Austausch mit den Unterstützern, ohne die ihre Arbeit gar nicht möglich wäre. So erhalten sie endlich Gelegenheit, sich persönlich zu bedanken und auch über die anstehenden Herausforderungen zu berichten.

Mit dem St. Georg-Gymnasium gemeinsam wird es einige intensive Tage geben. Unterrichtsbesuche, Diskussionen und Vorträge sowie ein großer Spendenlauf sind geplant. Dann stehen noch Firmenbesuche auf dem Programm, um z.B. mehr über das deutsche Ausbildungssystem zu erfahren. Ein bisschen Kultur steht auch auf dem Programm – denn so schnell kommen sie ja nicht mehr nach Deutschland. Die Vorstandsmitglieder Georg und Mathilde Dohle nehmen die ugandischen Gäste für 2 Wochen bei sich zu Hause auf und geben so auch Einblicke in den deutschen Alltag.