01/10/11

Erfolgreicher erster Besuch der Direktorin in Deutschland

Vom 31.08.2011 bis zum 15.09.2011 war die Direktorin Margret Katende gemeinsam mit ihrer Tochter Racheal, die ebenfalls für das Waisenzentrum arbeitet, zu einem Besuch in Bocholt. Auf dem Programm standen unter anderem der Besuch verschiedener Schulen (St-Georg-Gymnasium, Thonhausenschule, Bischof-Kettler-Schule, Musikschule), einiger landwirtschaftlicher Betriebe, eines Altenheimes (Kardinal-Diepenbrock-Heim), eines Kinderheims (Erziehungshilfeverbund Gerburgis), ein Termin bei der stellvertretenden Bürgermeisterin und die Jahreshauptversammlung des Vereins. Frau Katende berichtete aus erster Hand von den Herausforderungen, denen das Centre gegenübersteht, vermittelte einen greifbaren Eindruck von den Lebensumständen der Kinder vor Ort und bedankte sich für die bisherige Unterstützung.
Angesichts des straffen Zeitplanes war nur ein sehr eingeschränktes touristisches Programm möglich. Beide Projektvertreterinnen zeigten sich aber begeistert von der Sauberkeit, Freundlichkeit und der Ländlichkeit der Region.
Wie bei Besuchen in so gänzlich anderen Kulturkreisen zu erwarten, hatten auch Frau Katende und ihre Tochter mit der Nahrungs- und Klimaumstellung zu kämpfen. Die wenig sommerlichen Temperaturen von 15-20 Grad waren für beide anstrengend. Die Daunenjacken wurden nicht einmal im Haus ausgezogen. Auch die fleisch- und gemüsereiche Kost stellte sie vor Herausforderungen, sind sie doch eher Süßes, Matoke und Bohnen gewohnt. Überrascht waren sie von der hohen Zahl alter und sehr alter Menschen – und deren oft noch hohes Maß an Selbstständigkeit. Ein hohes Maß an Technisierung hatten beide hier erwartet – überrascht waren sie allerdings von der Tatsache, dass die Menschen hier trotz allem noch so viel arbeiten. Verglichen mit ihren Landsleuten ist unser Arbeitstag länger und von höherer Arbeitsdichte.
Beide haben über ihren Aufenthalt akribisch Buch geführt um den Daheimgebliebenen ausführlich Bericht erstatten zu können. Mit großem Empfangskomitee und viel Jubel wurden sie zu Hause willkommen geheißen.